Was ist die SEO Conversion Rate und wie berechnet man sie?

Geschrieben von
Olha Honcharova
Content Marketer mit vielseitiger Erfahrung in Übersetzung, Lokalisierung und SEO Copywriting.
Aug 28, 2025
17 Min. Lesezeit

Instagram-Likes sind nett. Facebook-Follower auch. Und Klicks auf deine Produktseite erst recht. Doch am Ende zählt nur eins: Konvertieren diese Menschen?

Die Conversion Rate zeigt dir genau das. Sie misst, wie viele deiner Besucher die gewünschte Handlung ausführen – zum Beispiel einen Kauf, eine Anmeldung oder das Ausfüllen eines Formulars.

Wie berechnest du sie für dein Unternehmen? Schauen wir uns das genauer an.

Wichtige Erkenntnisse
  • Die Conversion-Rate im SEO (Search Engine Optimization) misst den Prozentsatz der Website-Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen.

  • Um die Conversion-Rate deiner SEO-Kampagne zu berechnen, teilst du einfach die Anzahl der Conversions durch die Gesamtzahl der Besucher und multiplizierst das Ergebnis mit 100. Eine hohe Conversion-Rate zeigt, dass deine Maßnahmen fruchten.

  • Auch wenn die Formel dieselbe ist wie bei anderen Marketingkanälen (z. B. PPC oder E-Mail-Kampagnen), liegt der Fokus im SEO auf organischen Conversions – etwa über Landingpages, Blogposts oder Case Studies. Diese Daten sind entscheidend, weil sie zeigen, welche Suchstrategien funktionieren und welche ins Leere laufen.

  • Taktiken zur Steigerung deiner SEO Conversion Rate sind unter anderem: eine optimierte UX, das Targeting von Keywords mit klarer Kaufabsicht und Content, der auf Nutzerbedürfnisse und Performance-Daten abgestimmt ist.

Was ist die Conversion Rate im SEO?

Die SEO Conversion Rate (Konversionsrate) ist der Prozentsatz an gewünschten Aktionen (Conversions), die Nutzer nach einem organischen Besuch deiner Website ausführen. Sie zeigt also, wie viele Besucher tatsächlich etwas tun, das du dir wünschst – im Vergleich zu denen, die nur vorbeischauen und ohne Interaktion wieder abspringen.

Beispiel: Kommen 100 Besucher heute auf deine Startseite und zwei davon kaufen ein Produkt (die einzige Aktion, die du trackst), beträgt deine SEO Conversion Rate 2 %.

Als gewünschte Aktion kann vieles gelten, zum Beispiel:

  • Klicks
  • Käufe
  • Anmeldungen
  • App-Installationen
  • Kontoerstellungen
  • Absenden eines Formulars

Wie berechnest du die Conversion Rate?

Um die SEO Conversion Rate zu berechnen, teilst du die Anzahl der Conversions (z. B. Käufe, Formularabschlüsse, Anmeldungen) durch die Gesamtzahl der organischen Besucher deiner Website und multiplizierst das Ergebnis anschließend mit 100, um es in Prozent auszudrücken.

Beispiel: Deine Website hatte im letzten Monat 5.000 Besucher und 150 davon haben gekauft. Die Berechnung lautet:

(150 Conversions / 5.000 Besucher) * 100 = 3 %

Das bedeutet: 3 % deiner organischen Besucher haben die gewünschte Aktion ausgeführt.

Warum solltest du SEO Conversions tracken?

Conversion-Rates zu verstehen und anschließend zu optimieren, ist entscheidend, wenn du den Wert deiner Inhalte maximieren und Website-Besucher in Leads verwandeln willst. Ein Fokus auf Conversions kann dein Geschäftsergebnis auf verschiedene Weise verbessern:

  • Höherer ROI aus organischem Traffic: SEO Conversion Rates sind entscheidend, weil sie direkten Einfluss auf den ROI deines Unternehmens haben. Hohe Conversion-Rates bedeuten mehr Wert (z. B. mehr Leads) aus deinem bestehenden Traffic und führen zu höheren Umsätzen, ohne dass zusätzliche Marketingausgaben nötig sind.
  • Bessere erste Eindrücke und mehr Vertrauen: Die Optimierung von Conversion-Rates sorgt oft für ein besseres Nutzererlebnis, indem Besucher leichter finden, was sie suchen, und schneller handeln können. Das spiegelt deine Professionalität und Unternehmenswerte wider und stärkt deine Glaubwürdigkeit.
  • Verbesserte SEO-Performance: Wir setzen verschiedene Off- und Onpage-SEO-Techniken ein, um Conversions zu steigern – paradoxerweise funktioniert das aber auch umgekehrt. Wenn du die Anzahl positiver Interaktionen mit deiner Website erhöhst (sogenannte Usersignale), kannst du auch deine Rankings in den Suchmaschinen verbessern.

Was ist eine gute Conversion Rate?

Eine „gute“ Conversion Rate kann stark variieren, liegt im Durchschnitt aber bei etwa 2,9 %. Was als gut gilt, hängt jedoch immer von deinen spezifischen Geschäftszielen und deinen Ausgangsmetriken ab.

Mehrere Faktoren beeinflussen, was Marketer als gute SEO Conversion Rate ansehen:

  • Branche: Unterschiedliche Branchen haben unterschiedliche Conversion-Benchmarks.
  • Qualität des Webtraffics: Wenn deine Website stark zielgerichtete Besucher aus Suchmaschinen anzieht und dein Content ihre Suchintention erfüllt, wirst du wahrscheinlich höhere Conversion Rates erzielen.
  • Art der gewünschten Aktion: Einfachere Conversions wie die Anmeldung zu einem Newsletter erreichen meist höhere Raten als komplexere, wertvollere Conversions wie ein Kaufabschluss.

Wie sieht eine durchschnittliche SEO Conversion Rate aus?

Die Antwort lautet: Sie variiert stark – und das aus mehreren Gründen. Die bessere Frage wäre: „Wie sieht eine durchschnittliche SEO Conversion Rate in meiner Branche aus?“ Denn Menschen nutzen die Suche, um sich mit SaaS-Unternehmen, Rechtsdienstleistern oder Automotive-Websites zu verbinden – und das jeweils aus ganz unterschiedlichen Gründen und mit verschiedenen Motivationen.

Das Matching der Suchintention unterscheidet sich ebenfalls: Bei einer Travel-Website erfordert es einen SEO-Ansatz, der visuell ansprechende, schnell ladende Bilder auf den Landingpages in den Vordergrund stellt. Bei einer Healthcare-Website dagegen geht es beim Conversion-Rate-Optimieren eher um praktische Elemente wie Klinikstandorte, Leistungsübersichten und akzeptierte Versicherungen – also Details, die weit relevanter sind als glänzende Fotos.

SEO Conversion Rates nach Branche und Seitentyp

Als Ausgangspunkt können wir Durchschnittswerte branchenweise vergleichen. Dabei musst du jedoch beachten, dass selbst hier Faktoren wie Nische, Zielgruppe oder deine individuelle SEO-Strategie die Ergebnisse beeinflussen können – sowohl positiv als auch negativ im Vergleich zu den Durchschnittswerten.

Ein Beispiel: Was für eine günstige globale Modemarke (hohes Suchvolumen, Fast Fashion, zusätzlich PPC-Kampagnen) als gute SEO Conversion Rate gilt, unterscheidet sich deutlich von dem, was eine lokale High-End-Boutique (Einzelunternehmer, setzt ausschließlich auf organische Suche) als gute Conversion-Rate betrachten würde.

Unabhängig von der Branche zählt außerdem ein weiterer entscheidender Faktor: die Landingpages deiner Website. Jeder Seitentyp hat eine eigene Conversion-Rate – Produkt- oder Serviceseiten erzielen Aufmerksamkeit aus ganz anderen Gründen als Blogartikel, Case Studies usw.

Das liegt an den unterschiedlichen Arten der Suchintention und daran, dass das Ziel darin besteht, so viele potenzielle Kunden wie möglich zu erreichen, indem du das Nutzerengagement optimierst und gezielt auf SERP-Anfragen eingehst.

Die folgenden Prozentzahlen solltest du daher nicht als feste Benchmarks sehen, sondern eher als Richtwerte. Mit diesem Gedanken werfen wir einen Blick auf eine Grafik von Ruler Analytics, die die durchschnittlichen Conversion-Rates für organische Suche nach Branchen darstellt:

Branche

Agentur

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

1,5 %

Branche

Automobil

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

4,0 %

Branche

B2B E-Commerce

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

1,5 %

Branche

B2B-Dienstleistungen

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

2,3 %

Branche

B2B-Technologie

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

2,5 %

Branche

B2C-Dienstleistungen

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

1,0 %

Branche

Kosmetik & Dental

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

2,7 %

Branche

Finanzen

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

2,2 %

Branche

Gesundheitswesen

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

2,4 %

Branche

Industrie

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

4,4 %

Branche

Rechtsdienstleistungen

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

3,0 %

Branche

Professionelle Dienstleistungen

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

5,0 %

Branche

Immobilien

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

2,2 %

Branche

Reisen

Durchschnittliche SEO Conversion Rate

1,7 %

Branche
Durchschnittliche SEO Conversion Rate

Agentur

1,5 %

Automobil

4,0 %

B2B E-Commerce

1,5 %

B2B-Dienstleistungen

2,3 %

B2B-Technologie

2,5 %

B2C-Dienstleistungen

1,0 %

Kosmetik & Dental

2,7 %

Finanzen

2,2 %

Gesundheitswesen

2,4 %

Industrie

4,4 %

Rechtsdienstleistungen

3,0 %

Professionelle Dienstleistungen

5,0 %

Immobilien

2,2 %

Reisen

1,7 %

14 trackbare Conversion-Metriken

Wie bereits erwähnt, solltest du deine Conversion Rates zusammen mit anderen Metriken überwachen. Darauf gehen wir als Nächstes ein, denn die Kombination mehrerer Metriken gibt dir einen viel genaueren Überblick.

1. Die Traffic-Quelle

Vielleicht denkst du zunächst, dass die Traffic-Quelle für Conversions keine große Rolle spielt. Tatsächlich liefert sie dir aber wertvolle Einblicke – vor allem dabei, wie jedes Medium dir hilft, Nutzer zu erreichen und mit ihnen zu interagieren.

Wenn zum Beispiel der größte Teil deines Traffics von Instagram kommt und deine Conversion Rate sehr niedrig ist, könnte das daran liegen, dass Instagram-Nutzer eher daran interessiert sind, deine Beiträge in ihrem Feed zu sehen, aber nicht weiter mit dir zu interagieren.

Auf der anderen Seite könntest du feststellen, dass der organische Traffic von Google eine deutlich höhere Conversion Rate hat. Das könnte daran liegen, dass die Menschen aktiv nach der Lösung suchen, die du anbietest, indem sie eine Frage in die Suchmaschine eingeben und deine Website finden.

2. Zielgruppe (Audience)

Wie alt sind deine Nutzer im Durchschnitt? Lebt ein Großteil in einer bestimmten Region, während andere Gegenden kaum vertreten sind? Wenn du deine Zielgruppe wirklich kennst, kannst du ihre Bedürfnisse besser einschätzen, nachvollziehen, wie sie konvertieren – und gezielt Strategien entwickeln, um sie effektiver zu erreichen.

3. Verhaltensfluss (Behavior Flow)

Der Verhaltensfluss zeigt dir, welchen Weg Nutzer von Seite zu Seite nehmen und an welcher Stelle sich deine wichtigste Conversion-Seite befindet. So erkennst du, wo Besucher abspringen und wie sie sich insgesamt durch deine Website bewegen.

4. Die Conversion Rate für neue vs. wiederkehrende Besucher

Die Conversion Rate neuer Besucher ist besonders aufschlussreich, weil sie zeigt, welchen ersten Eindruck Nutzer haben, wenn sie auf deiner Seite landen. In Kombination mit anderen Kennzahlen wie der Absprungrate (mehr dazu gleich) beantwortet sie eine zentrale Frage: Erkennen Besucher sofort den Wert deines Angebots – oder verlieren sie schnell das Interesse?

Ein praktisches Beispiel: Vergleiche zwei Landingpages deiner Website. Welche zieht mehr neue Nutzer an? Diese Erkenntnisse kannst du nutzen, um die schwächere Seite gezielt zu optimieren.

Während es oft schwieriger ist, neue Besucher zu konvertieren, sieht es bei wiederkehrenden Nutzern anders aus. Kommen Menschen regelmäßig auf deine Seite zurück, ist das ein starkes Signal für echtes Interesse. Wenn sie aber trotzdem nicht konvertieren, deutet das auf Optimierungsbedarf hin.

Jede Rückkehr ist eine Gelegenheit, den Lead weiter zu pflegen. Achte also darauf, wiederkehrende Besucher konsequent Richtung Conversion zu führen – sie zählen zu den wertvollsten Nutzern.

5. Verweildauer auf der Seite

leiben Nutzer im Schnitt nur zwei Sekunden auf einer Seite, bevor sie abspringen, können sie kaum etwas aufnehmen – und deine Conversion Rate leidet entsprechend.

Verbringen sie dagegen mehrere Minuten auf der Seite, steigen die Chancen deutlich, dass sie dich kennenlernen, Vertrauen aufbauen und schließlich eine gewünschte Aktion ausführen (z. B. sich für deine E-Mail-Liste eintragen oder ein Produkt kaufen).

Grundsätzlich gilt: Je länger Besucher auf deiner Seite bleiben, desto besser – solange sie am Ende auch aktiv werden. Bleibt die Conversion trotz hoher Verweildauer aus, solltest du deinen Conversion Flow genauer unter die Lupe nehmen.

6. Absprungrate (Bounce Rate)

Die Berechnung der Absprungrate einer Webseite gibt an, wie viele Nutzer auf der Seite landen und sie dann wieder verlassen, anstatt auf eine zweite Seite zu klicken. Eine hohe Absprungrate bedeutet, dass viele Leute die Seite verlassen, nachdem sie sie besucht haben. Eine niedrige Absprungrate bedeutet, dass viele Leute auf eine andere Seite weiterklicken. Normalerweise gilt: Je niedriger die Absprungrate, desto besser. Das stimmt aber nicht immer, vor allem, wenn es um die Analyse deiner Konversiosrate geht. 

Genauer gesagt, müssen wir hier zwei Szenarien betrachten. Wenn es sich bei der fraglichen Seite um eine Produktseite handelt, auf der die Nutzer direkt kaufen können, ist die Absprungrate nicht so wichtig. Sie können kaufen und die Seite gleich danach wieder verlassen, und du hast trotzdem einen Verkauf getätigt.

Nehmen wir aber an, es handelt sich um einen Blogbeitrag, der auf eine Produktseite verlinkt. Eine hohe Absprungrate für den Blogbeitrag bedeutet, dass nicht viele Leute überhaupt auf die Produktseite gelangen.

Das ist ein guter Zeitpunkt, um dich an die Beziehung zwischen SEO und Verkauf zu erinnern. Von allen Traffic-Kanälen ist SEO am ehesten in der Lage, kaufbereite Nutzer auf deine Seite zu bringen. Wenn du auf Keywords mit kommerzieller oder transaktionaler Absicht abzielst, wissen die Nutzer, die auf deiner Seite landen, bereits ziemlich genau, wonach sie suchen. Je optimierter eine Seite also ist und je mehr sie der Absicht des Nutzers entspricht, desto eher wirst du die richtigen Leute auf diese Seite locken. So ist es wahrscheinlicher, dass sie auf eine andere Seite deiner Website klicken und sich weiter mit dir beschäftigen. Denke daran, dass wir nicht einfach nur Traffic wollen. Wir wollen gezielten und hochwertigen Traffic.

7. Landing Page

Die Leistung deiner Landing Pages kann deine Vorgehensweise in anderen Bereichen deines digitalen Auftritts maßgeblich beeinflussen. SEO-freundliche Landing Pages bringen in der Regel viel Traffic auf die Website. Du solltest analysieren, welche Seiten genau die meisten Besucher auf deine Website bringen. Um zu messen, wie sich diese Seiten auf dein Ergebnis auswirken, solltest du weitere Fragen beantworten. Wie viel Zeit verbringen Besucher auf diesen Seiten? Welche Seite ist diejenige mit der höchsten Conversion Rate? Nutze diese Informationen, um andere Seiten auf deiner Website zu verbessern.

8. Ausstiegsseiten (Exit Pages)

Die Ausstiegsseite ist die letzte Seite, die ein Nutzer besucht, bevor er deine Website verlässt. Wenn du deine Ausstiegsseite kennst, kannst du herausfinden, warum deine Conversion Rate steigt – oder sinkt. Nehmen wir beispielsweise an, dass ein Nutzer, der eine neue Hose bei einem Herrenausstatter kaufen möchte, vier Seiten durchlaufen muss:

  • Die erste Produktseite.
  • Den Einkaufswagen.
  • Die Kaufseite, auf der er seine Daten und seine Kartennummer eingibt.
  • Die Danke-Seite.

Wenn die Marke feststellt, dass der Einkaufswagen die häufigste Ausstiegsseite ist, ist wahrscheinlich etwas technisch oder in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit nicht in Ordnung – was die Nutzer daran hindert, den Kauf abzuschließen. In diesem Fall werden diese potenziellen Kunden niemals konvertieren. 

9. Wert pro Besuch (Value per Visit)

Einfach ausgedrückt: Der Wert eines einzelnen Besuchs eines Nutzers. Nehmen wir an, deine Shop-Seite wird täglich 100-mal besucht, deine Conversion Rate liegt bei 2 % und der durchschnittliche Käufer gibt 75 € aus. Das bedeutet, dass jeder Besuch 1,50 € wert ist.

100 Besuche / Tag x 2 % (0,02) Conversion Rate = 2 Besuche / Tag, die konvertieren

2 Besuche / Tag x 75 € / Besuch = 150

150 € / 100 Besuche pro Tag = 1,50 €/ Besuch

Um die Berechnungen in einem größeren Maßstab durchzuführen, musst du eventuell spezielle Tools verwenden. Mit dem Tool SEO Potenzial von SE Ranking kannst du zum Beispiel Einkommensschätzungen für alle deine Ziel-Keywords erhalten. Alles, was du dafür benötigst, ist die Conversion Rate für Verkäufe und der Betrag, den dein durchschnittlicher Käufer ausgibt. Das Tool berechnet die Anzahl der Besuche von Google für alle deine Ziel-Keywords und liefert dir die geschätzten Einnahmen. Wenn du die geschätzten Einnahmen durch den prognostizierten Traffic teilst, erhältst du einen seitenweiten Wert für die Besuchsmetriken.

SEO-Potenzial in SE Ranking lässt sich auch anhand Conversion Rate und geschätztem Umsatz pro Kunde berechnen.

Wenn du diese Zahl kennst, kannst du besser einschätzen, wie viel du für eine einzige Conversion ausgeben musst. Zu diesem Punkt kommen wir als Nächstes.

10. Kosten pro Conversion

Hier geht es darum, wie viel es kostet, einen Nutzer zur Conversion zu bewegen. Die Berechnung dieser Metrik kann schwierig sein, aber das Entscheidende ist Folgendes: Wenn es dich mehr kostet, einen Nutzer zu konvertieren, als dieser Nutzer eigentlich wert ist, verliert dein Unternehmen Geld. Deshalb musst du vor allem bei bezahlten Anzeigen wissen, wie viel du ausgibst, um eine einzelne Person zum Klicken und Kaufen zu bewegen. Erhältst du einen angemessenen Gegenwert? 

All diese Metriken sind unglaublich wertvoll, und sie stehen dir mit leistungsstarken und robusten Tools wie Google Analytics zur Verfügung. Erfahre mehr über die Einrichtung von Google Analytics.

11. ROI

Die Kapitalrendite (Return on Investment, ROI) misst, vereinfacht ausgedrückt, was du im Vergleich zu deiner Investition verdient hast.

In der Regel wird die ROI in finanzieller Hinsicht verwendet. Wenn es zum Beispiel 1,00 € kostet, einen Link anzuklicken, und die Person, die geklickt hat, ein Produkt für 5,00 € kauft, hast du 4,00 € für deine Investition erhalten.

Der Begriff „Rendite“ kann sich jedoch auf jedes Ergebnis beziehen, ob finanziell oder anderweitig.

12. CPL

Die Kosten pro Lead (Cost per Lead, CPL) geben an, wie viel du für eine Anmeldung, einen Follower oder eine andere Art von Lead zahlst, in der Regel durch eine Anzeige. Diese Zahl ist wichtig, denn du willst nicht, dass deine CPL höher sind als dein ROI.

13. Neue Nutzer

Wie viele neue Nutzer bringst du auf deine Seite? Um eine gute Conversion Rate zu erzielen, brauchst du einen beständigen Strom von Besuchern. Im Idealfall sollte er im Laufe der Zeit stetig ansteigen.

14. CAC

Die Kundenakquisitionskosten (Customer Acquisition Cost, CAC) sind ähnlich wie die CPL, nur dass sie sich auf deine gesamten Marketingausgaben geteilt durch die Gesamtzahl der Neukunden beziehen.

Conversion Rate in Google Analytics tracken

Die Kenntnis deiner Zahlen ist wichtig für die Gesundheit deines Unternehmens insgesamt. In Google Analytics wird eine Conversion als „Zielvorhaben“ bezeichnet. Du kannst Ziele festlegen, die auf dein Unternehmen gemünzt sind, und Google Analytics wird sie für dich tracken. Ein Zielvorhaben kann zum Beispiel ein Seitenbesuch, ein Klick oder ein Datei-Download sein. Achte darauf, jeden Zielvorhaben einen Geldwert zuzuweisen, damit du am Ende feststellen kannst, ob die Performance dem entspricht, was du brauchst. 

Reden wir nun darüber, wie du Conversion Rates in Google Analytics einrichten und tracken kannst.

Zuerst musst du Zielvorhaben erstellen, damit GA genau weiß, was es überwachen soll. Klicke in deinem Dashboard auf „Alle Website-Daten“. Sieh dir dann das Menü auf der linken Seite an. Du solltest „Conversions“ und darunter „Zielvorhaben“ sehen. Klicke darauf.

Übersicht über Zielvorhaben in Google Analytics im "Conversions"-Modul

Dann solltest du eine Option sehen, die „+Neues Zievorhaben“ heißt. Hier kannst du Google Analytics mitteilen, was es tracken soll. Du kannst wählen zwischen:

  • Eine Zielvorlage verwenden: Diese helfen dir, Standardziele wie Umsatz, Akquise, Anfragen und Engagement festzulegen. Wenn du neu bei Google Analytics bist, solltest du diese Option zuerst ausprobieren.
  • Benutzerdefinierter Zielvorhaben erstellen: Damit hast du etwas mehr Flexibilität und kannst Einstellungen wie Ziel, Dauer oder Ereignis festlegen. 
  • Intelligente Zielvorhaben erstellen: Damit kannst du die Leistung deiner Anzeigen optimieren, indem du deine besten Sitzungen als Conversions verwendest.

Außerdem musst du einen Zielwert festlegen, d. h. du gibst ihm einen Geldwert, damit du die Conversions vergleichen und im Laufe der Zeit messen kannst.

Zum Schluss überprüfst du dein Zielvorhaben. Google Analytics errechnet aus den Daten der letzten sieben Tage eine Conversion Rate für dich.

Kurz gesagt: Du sagst GA 1. was es tracken soll und 2. wie eine gute Conversion Rate aussieht.

Diese Daten kannst du im Laufe der Zeit verfeinern, da Google Analytics immer mehr über die Besucher deiner Website und ihre Handlungen erfährt.

Wenn du den Fortschritt deiner Ziele überprüfen möchtest, gehe im Menü „Zielvorhaben“ zu „Conversions“. 

Diese Berichte zeigen dir die Schrittfolge, die Besucher durchlaufen, bevor sie schließlich konvertieren. So kannst du herausfinden, wo die Besucher in deinen Funnel einsteigen, wo sie abspringen und welche Schrittfolge am besten konvertiert.

Zielvorhabenfluss in Google Analytics mit der Visualisierung, wie ein Besucher zu einer Conversion kommt.

Darüber hinaus kannst du dein Google Analytics-Konto in Keyword-Ranking-Tool von SE Ranking integrieren, um alle wichtigen Daten zu Conversions in Bezug auf Traffic-Quellen, Zielgruppe und Seiten auf einem einzigen Dashboard zu sehen. 

Anzahl von erreichnten ZIelen (oder Zielvorhaben) kann man auch im Modul "Analytics & Traffic" in SE Ranking verfolgen.

Das Diagramm zeigt alle wichtigen Analytics-Metriken, und in der Tabelle unten findest du detaillierte Daten. Alle Daten werden im Vergleich zu einem vorhergehenden Zeitraum dargestellt, den du nach deinen Bedürfnissen festlegen kannst.

Andere Tools zum Tracken und Optimieren der Conversion Rate

Neben Google Analytics kannst du auch spezielle Tools zum Tracken von Nutzerverhalten verwenden, wie etwa Hotjar, Lucky Orange, Crazy Egg und ähnliches. Damit kannst du nicht nur die Anzahl der Conversions und die wichtigsten Schritte deiner Nutzer entlang des Funnels tracken, sondern dir auch ein umfassendes Bild davon machen, wie Nutzer mit deiner Website interagieren. Heatmaps und Session Recordings geben dir Aufschluss darüber, was Nutzer daran hindert, mit einer höheren Rate zu konvertieren. Wir haben einen separaten Leitfaden zur Optimierung der Conversion Rate erstellt, den du dir unbedingt ansehen solltest. 

Fazit

Die Conversion Rate ist ein zentraler Erfolgsfaktor – aber sie allein erzählt noch nicht die ganze Geschichte. Erst im Zusammenspiel mit anderen Kennzahlen erkennst du, wie Besucher deine Website wirklich nutzen und wo das größte Potenzial liegt. Wenn du diese Fragen beantwortest – wer deine Nutzer sind, was sie interessiert, wo sie abspringen und welche Seiten sie zum Handeln bewegen – kannst du gezielt optimieren. So steigerst du nicht nur deine Conversion Rate, sondern den gesamten Erfolg deines Online-Business.

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