Toxische Backlinks: Was sie sind und wie du damit umgehst
Linkaufbau ist ein zentraler Baustein jeder erfolgreichen SEO-Strategie – aber der Weg zu einem starken Backlink-Profil erfordert Geduld und Sorgfalt. Die Qualität deiner Backlinks entscheidet darüber, ob Google deine Website als vertrauenswürdig und relevant einstuft oder eben nicht.
In diesem Artikel erfährst du, wo sich problematische Backlinks verstecken, wie du sie erkennst und was du tun kannst, wenn du bereits welche hast.
Was sind toxische Backlinks?
Google selbst verwendet den Begriff „toxische Backlinks” offiziell nicht. Das Unternehmen spricht stattdessen von „Link-Spam“, vor allem wenn es um Links geht, die gezielt Googles Algorithmen und Rankings manipulieren sollen. Dazu zählen der Kauf und Tausch von Links, der Erhalt von Links aus minderwertigen Websites oder der Einsatz automatisierter Tools für den Linkaufbau.
In der SEO-Branche hat sich allerdings eine Unterscheidung zwischen drei Begriffen etabliert: toxische, manipulative und Spam-Backlinks.
Toxische Backlinks
Toxische Backlinks sind Backlinks, die deiner Website schaden können und ihre organische Performance bei Google beeinträchtigen. Verschiedene SEO-Tools verwenden diesen Begriff, um potenziell schädliche Backlinks zu kennzeichnen.
Jede Plattform hat dabei ihren eigenen Algorithmus – die Kriterien hängen stark vom jeweiligen Tool ab. SE Ranking berücksichtigt zum Beispiel verschiedene Parameter, darunter ein auffälliges Verhältnis zwischen eingehenden Links und externen Links auf Donorseiten oder das häufige Auftreten einer Domain in Disavow-Dateien. Welche Links üblicherweise als toxisch eingestuft werden, schauen wir uns weiter unten genauer an.
Spam-Backlinks
Spam-Backlinks tauchen sporadisch auf und werden nicht immer mit dem Ziel erstellt, Rankings zu manipulieren. Du hast keinen Einfluss darauf, wann sie erscheinen.
- Sie können von fremden Websites stammen, die massenhaft minderwertigen Content veröffentlichen, der manchmal von anderen Seiten kopiert wurde.
- Spam-Links kommen auch von Scraper-Seiten, minderwertigen Verzeichnissen oder Websites, die Domain-Statistiken veröffentlichen.
- Außerdem tauchen Spam-Links in Kommentarsektionen auf.
Solche Backlinks werden entweder automatisiert erstellt oder von Mitbewerbern gezielt gesetzt.
Googles Algorithmen erkennen und ignorieren Spam-Links heute zuverlässig.
Manipulative Backlinks
Manipulative Backlinks werden bewusst eingesetzt, um PageRank und andere Ranking-Algorithmen zu beeinflussen und damit bessere SERP-Positionen zu erreichen. Nutzererfahrung oder thematische Relevanz spielen dabei keine Rolle. Manche dieser Backlinks bringen kurzfristige Ergebnisse, wirken sich langfristig jedoch negativ auf deine Website aus.
Typische manipulative Linkaufbau-Praktiken sind:
- Bezahlen für Links oder Teilnahme an Linktausch-Netzwerken.
- Aufbau eines privaten Blog-Netzwerks (PBN), das auf eine bestimmte Seite verlinkt.
- Automatische Generierung einer großen Menge minderwertiger oder irrelevanter Links.
- Gastbeiträge ausschließlich für Links, ohne Rücksicht auf Relevanz, Nutzwert und Qualität.
- Andere Linkschemata.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Kontrolle: Spam-Backlinks erscheinen ohne dein Zutun. Manipulative Links hingegen müssen von dir initiiert werden. Beide können potenziell toxisch für deine Website sein, müssen es aber nicht zwangsläufig sein.
Wie toxische Backlinks deine Website beeinflussen
Die Auswirkungen verschiedener Backlink-Typen auf das Ranking einer Website unterscheiden sich erheblich. Spam-Links schaden einer Website in den meisten Fällen nicht. Google erkennt sie, ignoriert sie und weiß, dass du keinen Einfluss auf ihr Erscheinen hast.
Wenn du viralen Content hast oder Mitbewerber Spam-Links auf deine Seite lenken, musst du dir keine großen Sorgen machen. Google Search Advocate John Mueller bringt es auf den Punkt:
Ein gewisser Anteil minderwertiger Links ist also vollkommen normal. Manipulative Links hingegen solltest du konsequent vermeiden. Stellt Google fest, dass bestimmte Backlinks auf deiner Website gezielt zur Ranking-Manipulation eingesetzt werden, kann es Strafen verhängen. Das senkt deine Position in den SERPs und verringert deinen organischen Traffic.
Es gibt zwei Szenarien, in denen eine solche Backlink-Strafe auftreten kann: algorithmisch und manuell.
Algorithmische Strafe
Diese Strafen werden automatisch von Googles Algorithmen angewendet, sobald sie einen Verstoß gegen die Spam-Richtlinien feststellen. Eine Benachrichtigung in der Google Search Console erhältst du dabei nicht. Du wirst jedoch möglicherweise einen Ranking-Einbruch, einen Rückgang des Traffics oder sogar die Entfernung deiner Seiten aus den Suchergebnissen bemerken.
Google verbessert kontinuierlich seinen SpamBrain-Algorithmus, der darauf ausgelegt ist, sowohl Seiten, die Links kaufen, als auch Seiten, die Links weitergeben, zu erkennen und zu neutralisieren. Daneben veröffentlicht Google regelmäßig weitere Spam-Updates, um neue Arten von Spam und andere Verstöße besser aufdecken zu können.
Behalte alle Algorithmus-Updates im Blick, damit deine Website nicht von neuen Google-Regeln getroffen wird.
Trotzdem sind Googles Algorithmen nicht unfehlbar und können nicht alle unnatürlichen Links erkennen. Zur besseren Spam-Kontrolle setzt Google daher zusätzlich auf ein Team menschlicher Reviewer.
Manuelle Maßnahme
Googles Reviewer prüfen Websites auf potenzielle Verstöße gegen die Spam-Richtlinien, darunter auch schädliche Links. Erkennt ein Reviewer ein toxisches Backlink-Profil, das versucht, Googles Suchindex zu manipulieren, kann er manuell eingreifen. Die Website rankt dann schlechter oder wird ganz aus den Suchergebnissen entfernt.
Wenn deine Website irrelevante und nutzlose Links enthält oder du minderwertige Artikel ausschließlich für den Linkaufbau veröffentlicht hast, riskierst du eine manuelle Strafe. Eine vollständige Liste der Verstöße, für die deine Website bestraft werden kann, findest du in den Google Spam-Richtlinien.
Bei einer manuellen Maßnahme erhältst du eine Benachrichtigung in der Google Search Console.
Wichtig zu wissen: Solche Strafen sind heutzutage selten. Häufig erleben Websites Traffic- und Ranking-Einbrüche, ohne jemals eine entsprechende Benachrichtigung zu erhalten.
Wie du toxische Backlinks identifizierst
Unnatürliche Links frühzeitig zu erkennen ist entscheidend, um ein gesundes Off-Page-SEO-Profil aufrechtzuerhalten und die organische Performance deiner Website zu schützen. Analysiere dein Backlink-Profil regelmäßig und achte auf wesentliche Backlink-Metriken, um verdächtige Links schnell aufzuspüren. Die häufigsten Warnsignale im Überblick:
Warnsignale für schädliche Backlinks
- Bezahlte Links, die eindeutig als solche erkennbar sind.
Links, die gekauft oder gegen andere Links getauscht wurden, ausschließlich für Cross-Linking und ohne Sponsored-Kennzeichnung, verstoßen direkt gegen Googles Spam-Richtlinien.
Beispiel
Die Website lifewire.my.id enthält ausschließlich Artikel mit Links zu externen Seiten zu einem verdächtig breiten Themenspektrum. Im Hauptmenü findet sich außerdem ein großer Advertise Here-Button. Die Links in den Artikeln sind nicht als gesponsert gekennzeichnet, obwohl offensichtlich ist, dass sie käuflich erworben wurden. Die Website wirkt minderwertig und unfertig – ihr primäres Ziel scheint der Verkauf von Beitragsplatzierungen mit Backlinks zu sein.

Wenn du keine Strafen für den Kauf und Verkauf von Links riskieren willst, setze rel=”nofollow” oder rel=”sponsored” als Attributwert ein. Das schützt dich vor Verstößen gegen die Spam-Richtlinien.
- Links von irrelevanten Websites.
Links von minderwertigen Seiten, die thematisch nichts mit deiner Website zu tun haben, bieten Nutzern keinen Mehrwert. Googles Algorithmen erkennen das als Spam. Der Link wird dann ignoriert oder kann zu einer Strafe führen.
Beispiel
Ein Gastbeitrag über die besten CBD-Produkte wird auf einer Automobilwebsite veröffentlicht.
- Links mit unnatürlichem Anchor-Text.
Anchor-Texte, die zu keyword-lastig oder repetitiv sind, versteckt sind oder die verlinkte Seite nicht korrekt beschreiben, werden von Google möglicherweise nicht als organisch eingestuft.
Beispiel
Die Website kennedyscountrycollection.com hat trotz ihres Gesundheitsthemas URLs zu Forex- und Kryptowährungs-Themen unter den häufigsten Backlink-Anchors. Relevante Anchors sind kaum vorhanden, zeigen keinerlei Vielfalt und keine Variationen – ein klares Zeichen für ihren unnatürlichen Ursprung.

- Verweisende Domain mit verdächtig vielen externen Links.
Achte auf übermäßig viele externe Links auf Seiten, die keinen erkennbaren Nutzwert oder thematische Relevanz bieten.
Beispiel
Auf der gesamten Startseite von theglobe.net ist nahezu jeder Text mit anderen Websites verlinkt.

- Alte verweisende Domain mit niedrigem Domain-Authority-Score.
Eine ältere verweisende Domain, die trotz Traffic-generierendem Content kaum Besucher anzieht oder einen deutlich negativen Traffic-Trend aufweist und zusätzlich einen niedrigen Domain-Trust-Score hat, ist wahrscheinlich nicht vertrauenswürdig und gibt kaum Link-Power weiter. Solche Domains sind meistens schlicht Spam-Websites.
Beispiel
Der Domain-Trust-Score einer verweisenden Domain liegt bei 3. Dabei ist die Website nicht neu: Backlinks von ihr tauchen bereits seit 2018 auf.

- Sprachliche Diskrepanz zwischen Ziel- und Donor-Domain.
Wenn die Sprache der verlinkenden Website nicht mit der des Backlinks übereinstimmt, ist es unwahrscheinlich, dass die Seite nützliche Inhalte für Nutzer bereitstellt.
Beispiel
Die englischsprachige Website shoes.com erhält Backlinks von einer koreanischsprachigen Website.

- Sitewide-Backlinks.
Wenn derselbe Backlink zu oft auf der gleichen Donor-Website erscheint, kann das ein Zeichen dafür sein, dass er keinen echten Wert hat.
Beispiel
Die Website emailfrombrands.com hat über 8.000 Links zur Website shoes.com.

- Unnatürlich platzierte Links.
Manche Links werden versteckt oder in Widgets eingebettet, die über viele Seiten verteilt sind.
Beispiel

Toxische Links mit SE Rankings Backlink Checker identifizieren
Um den Prozess zu beschleunigen, empfiehlt sich der Einsatz spezialisierter Tools. Der Backlink Checker von SE Ranking umfasst eine Datenbank mit über 2,7 Billionen indixierten Backlinks und 420 Millionen indixierten Domains. Er ermöglicht es dir, jedes Backlink-Profil anhand dutzender entscheidender Qualitätskriterien zu analysieren.
Für eine schnelle Einschätzung der Link-Toxizität steht der Toxizitätsscore zur Verfügung, der neben jedem Backlink in der Backlinks-Liste angezeigt wird. Sortiere die Backlinks nach Toxizität, um die potenziell schädlichsten Links direkt ganz oben in der Liste zu sehen.

Um sicherzugehen, dass ein bestimmter Link deiner Website wirklich schadet, analysiere die Gesamttoxizität der verweisenden Domain im Detail:
Im Haupt-Dashboard siehst du die Gesamttoxizität des Backlink-Profils einer Domain sowie die Verteilung der Backlinks nach Toxizitätsstufen. Gibt es mehrere Links mit hoher oder mittlerer Toxizität, ist das ein deutliches Zeichen für eine minderwertige Domain, die dir beim Linkaufbau nichts bringt.

Analysiere die verweisende Domain außerdem anhand dieser Kriterien:
- Einzigartige IPs: Stelle sicher, dass Links zur Donor-Website von verschiedenen einzigartigen Domains stammen und nicht aus minderwertigen PBNs kommen. Google bewertet die Anzahl einzigartiger verweisender Domains und ihre Vielfalt als Vertrauenssignal.

- Wachstumsdynamik von verweisenden Domains und Backlinks: Achte auf plötzliche Spikes bei der Anzahl der Donor-Websites und Backlinks einer Domain. Das Linkwachstum sollte organisch und gleichmäßig verlaufen. Du findest diesen Graphen weiter unten im Backlink Checker.

- Anchor-Text-Verteilung: Analysiere die Vielfalt der Anchor-Texte. Sie sollten verschiedene Typen umfassen: natürlich, markenbasiert, kommerziell und so weiter. Keyword-lastige Anchor-Texte sollten nicht dominieren. Der Bereich Top Backlink-Anker im Backlink Checker listet alle Anchor-Texte auf und zeigt die am häufigsten verwendeten.

- Nofollow/Dofollow-Verhältnis und Länderverteilung: Die Verteilung von Nofollow- und Dofollow-Links sollte ausgewogen sein, und die Mehrheit der Herkunftsländer sollte für die verweisende Domain und deine Website relevant sein. Diese Informationen findest du in den Bereichen Übersicht und Backlinks des Backlink Checkers.


So gehst du mit toxischen Backlinks um
Hast du schädliche Links identifiziert und eine Liste erstellt, hast du zwei Möglichkeiten: ignorieren oder den Betreiber der verweisenden Website kontaktieren.
Wie bereits erwähnt, empfiehlt Google generell, Spam-Backlinks zu ignorieren, weil sein Algorithmus sie zuverlässig erkennt und ausblendet. Wenn du dir dennoch sicher bist, dass deine Website keine anderen Probleme hat, und du überzeugt bist, dass ein Rückgang in der Performance mit dem Backlink-Profil zusammenhängt, lohnt es sich, die Website-Betreiber direkt zu kontaktieren und bestimmte Links entfernen zu lassen.
Toxische Backlinks ignorieren
Solange du keine negativen Auswirkungen auf das SEO deiner Website erkennst, musst du nichts unternehmen. Du kannst darauf vertrauen, dass Google irrelevante Links erkennt und ihre Wirkung minimiert.
Wenn du befürchtest, dass Google manche deiner Backlinks als manipulativ einstufen könnte, zum Beispiel kürzlich gekaufte Links, kannst du aktiv werden und Maßnahmen ergreifen, um sie entfernen zu lassen.
Den Website-Betreiber kontaktieren
Das ist die direkteste Methode, um einen schlechten Backlink loszuwerden. Egal ob du zugestimmt hast, dass ein Artikel mit einem Link zu deiner Website veröffentlicht wird, oder ob der Link ohne dein Wissen gesetzt wurde, du kannst den Seitenbetreiber kontaktieren und ihn bitten, den Link zu entfernen.
Suche zunächst die Kontaktdaten des Website-Betreibers heraus. Schreib dann eine freundliche E-Mail mit der Bitte, den Link zu entfernen, und erkläre kurz den Grund, zum Beispiel, dass der Link von einer minderwertigen Website stammt oder keinen thematischen Bezug zu deiner Seite hat.
Toxische Backlinks vermeiden und qualitativ hochwertige aufbauen
Im SEO zahlt sich ein vorausschauender Ansatz aus. Investiere lieber Zeit in die initiale Analyse und entwickle eine nachhaltige Off-Page-Strategie. Das bringt dir langfristig mehr als das nachträgliche Managen von negativen Links und Google-Strafen.
Wer viele hochwertige und glaubwürdige Erwähnungen bekommen möchte, folgt dieser Grundregel: Erstelle ansprechende, qualitativ hochwertige Inhalte mit einer klaren Content-Strategie, die deinen Nutzern einen echten Mehrwert bieten. Solche Inhalte ziehen organische Backlinks an, die von Google anerkannt werden.
Beim Gastblogging gilt: Kooperiere nur mit relevanten Domains. Den einfachsten Weg dorthin findest du, wenn du dir anschaust, woher deine Mitbewerber ihre Links beziehen. Der Backlink-Gap-Analyzer von SE Ranking zeigt dir Domains, die auf die Websites deiner Mitbewerber verlinken, aber nicht auf deine. Zur Beurteilung der Autorität einer Website kannst du dabei unter anderem den Domain-Trust-Score des Tools nutzen.

Eine weitere Möglichkeit ist, die toten Links deiner Mitbewerber für dich zu nutzen. Mit dem Broken-Backlink-Checker kannst du 404-Backlinks ermitteln, die auf ihre Websites zeigen, und die verweisenden Domains ansprechen, um alternative Seiten auf deiner Website vorzuschlagen.
Möchtest du die Qualität einer verweisenden Domain noch genauer prüfen, nutze den Backlink Checker für eine detailliertere Analyse des Backlink-Profils der betreffenden Seite.
Wichtig: Halte dich auch bei der Suche nach Backlink-Möglichkeiten stets an die Google Spam-Richtlinien.
Überprüfe deine verweisenden Domains regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie noch in gutem Stand sind und deine wertvollen Backlinks aktiv bleiben. Das ist besonders nach größeren Updates wichtig, da Donor-Websites dabei selbst abgestraft werden können.
Mit dem Backlink-Monitoring-Tool von SE Ranking lässt sich dieser Prozess automatisieren. Das Tool ermöglicht es dir, alle deine Backlinks manuell aus einer CSV-Datei oder automatisch aus der Google Search Console zu importieren. Alternativ kannst du sie direkt aus dem Backlink Checker hinzufügen. Einmal eingerichtet, führt das System in regelmäßigen Abständen Parameterprüfungen durch und benachrichtigt dich per E-Mail über Änderungen. Achte dabei besonders auf:
- Veränderungen im Toxizitätsscore.
- Den Backlink-Status: ob der Link auf der Seite gefunden wurde, ob er Nofollow- und Noindex-Tags trägt oder ob er durch robots.txt blockiert wird.
- Daten darüber, ob eine Seite mit deinem Backlink aus dem Google-Index gefallen ist.
Fazit
Ein gesundes Backlink-Profil setzt voraus, dass du schädliche Links verstehst und weißt, wie du mit ihnen umgehst. Google erkennt und ignoriert zwar die meisten Spam-Backlinks, dennoch lohnt es sich, wachsam zu bleiben und dein Profil regelmäßig zu prüfen. Denn schädliche Backlinks können zu Strafen, Ranking-Verlusten und sinkendem organischen Traffic führen.
Um toxische Links zu erkennen, achte auf typische Warnsignale: irrelevante oder abgestrafte verweisende Domains, unnatürliche Ankertexte oder auffällige Linkplatzierungen. Tools wie der Backlink Checker von SE Ranking helfen dabei, indem sie Metriken wie den Toxizitätsscore, den Domain-Trust und die Linkdynamik liefern.
Entdeckst du einen schlechten Backlink, der auf deine Website zeigt, untersuche ihn genauer. Handelt es sich um einen spontan aufgetauchten Spam-Link, kannst du ihn ignorieren. Beeinträchtigt er dagegen die Sichtbarkeit deiner Website, musst du aktiv werden und den Seitenbetreiber um Entfernung bitten.
Dein langfristiges Ziel bleibt ein starkes Backlink-Profil mit qualitativ h ochwertigen Links aus vertrauenswürdigen Quellen, kombiniert mit wertvollen, thematisch relevanten Inhalten. Dieser Ansatz verbessert nicht nur deine Rankings, sondern stärkt auch das Vertrauen deiner Nutzer und Suchmaschinen in deine Website.

